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F3B: Navigation Letzte Aktualisierung:
08.09.10
F3B: VestPokal Herten 06

Herten, ein Wettbewerb der etwas anderen Art


Wettbewerbspiloten im Allgemeinen sind eigentlich recht Hart im nehmen, zumindest was das Wetter angeht, jedoch die Wetterkapriolen die wir dieses Wochenende erleben durften, sind sicher nicht alltäglich. So sollten wir im laufe des Wettbewerbes alles was Petrus so in seiner Trickkiste hat zu spüren bekommen. Sonne, Regen und Graupel bei Temperaturen zwischen +1 und +10 Grad bis hin zum Sonntagnachmittag bei angenehmen +18 Grad.

Samstag den 29.04. begann die Veranstaltung für 57 Teilnehmer aus Frankreich, Tschechien, der Schweiz, Belgien und Deutschland mit der Eröffnung durch Heinz-Bernd Eink, pünktlich aber entgegen des Wetterberichtes mit freundlichem Wetter.


Aufgabe 1 Der Zeitflug zeigte sich wie eigentlich in Herten üblich in beiden Runden als nicht ganz so einfach. So mussten in Runde 1 ca. 1/3 und in Runde 2 sogar ca. die hälfte des Teilnehmerfeldes, darunter auch Top Piloten einiges an Federn lassen.

Aufgabe 2 Der Streckenflug erwies sich im gesamten Wettbewerb als relativ unterschiedlich, so wurde teilweise mit 14 Strecken, in der nächsten Gruppe wieder mit 22 geflogenen Strecken der 1000er vergeben.

Aufgabe 3 Der Speedflug von Runde 1 war durchzogen von leichten Schauern. So blieb es nicht aus das einige Piloten bei leichtem Regen fliegen mussten, was sich auch sofort in deren Ergebnissen widerspiegelte. Es wurden in beiden Runden sehr viele schnelle Zeiten geflogen. In Runde1 legte Martin Herrig mit seinem Radical/Schocker II eine 16,04 aufs Parkett und gewann Runde 1 mit 3000 Punkten. In Runde 2 gab es 2 x 1000 Punkte zu vergeben, da einsetzender Graupel das Teilen des Feldes notwendig machte. Andreas Herrig (Schocker I) legte im ersten Feld eine 14,94 vor, was die Prozente vieler anderer in den Keller sinken lies. Im 2. Feld konnte sich Jens Buchert mit dem neuen LOGO-Team Flieger und einer 15,43 die zweiten 1000 Punkte sichern und somit Runde 2 mit 3000 Punkten gewinnen.

Die Zeitflugaufgabe der 3. Runde wurde begonnen, als das Wetter und die Technik dem ganzen sehr schnell ein ende bereiten sollte. Bereits in der 1. Gruppe fing es erneut an leicht zu Regnen, Start frei kam und Heinz-Dirk Landsmann startete. Weit kam er aber leider nicht, denn seine Anlage stieg aus und das Modell krachte kurz nach dem Start in den Boden (Totalschaden). Ebenso erging es zu diesem Zeitpunkt einigen anderen Piloten dieser Gruppe, die jedoch Glück im Unglück hatten und ihnen „NUR“ die Anlage vor dem Start den Dienst verweigerte. Der Veranstalter brach nach einer Pause an dieser Stelle in Übereinstimmung mit den Piloten den Wettbewerb ab Geflogen wurden letztendlich 2 komplette Runden und der Streckenflug der 3. Runde.

Die Starts waren am Samstag bei ca. 90° Seitenwind relativ gut, da Aufgrund der Windrichtung vom Windrad weg ausgebrochen werden konnte. Im laufe des Sonntags änderte sich diese Situation und es musste in Richtung des Windrades ausgebrochen werden. Da der Veranstalter die F3B Gemeinde recht gut kennt und jeder der Piloten um brauchbare Höhen zu erzielen alles gegeben hätte, wurde das Ausbrechen nur bis maximal zur Platzgrenze gestattet um Schaden am Windrad in Form von Modelleinschlägen sowie durch gerissene Seile zu vermeiden.

Pünktlich zur Siegerehrung wurde es dann angenehm warm und die Wintermützen konnten abgelegt werden. Jeder Teilnehmer erhielt schon traditionsgemäß einen Bund Scherlebecker Spargel und eine Urkunde mit dem am Samstagmorgen gemachten Gruppenfoto des gesamten Starterfeldes.


Die Organisation, der Ablauf wie auch die Verpflegung waren bestens, so wurde das Essen nicht wie üblich am Vereisheim, sondern nahe der Windenlinie ausgegeben. Das ersparte den Piloten lange Wege und es wurde bestimmt auch etwas mehr Umsatz gemacht.
Sieht man mal vom Wetter ab, war der Wettbewerb eine Runde Sache. Der Veranstalter, die Helfer und das Küchepersonal hatten alles im Griff. Ab und an wäre ein Tee mit Rum nicht schlecht gewesen, aber man kann ja nicht alles haben. Für das nächste Jahr hoffen wir eben auf besseres Wetter, denn viel schlechter kanns ja nicht werden.



Gesamtwertung: 1.Jens Buchert 2.Armin Hortzitz 3.Andreas Herrig.

An neuen Modellen konnte man den SupersonicR von AeroSport Becker sehen, den neuen Herrig/Weberschock Flieger Radical / SchockerII der bereits jetzt, wie auch der neue LOGO-Team Flieger mit dem Jens Buchert den Wettbewerb gewinnen konnte, über jeden Zweifel erhaben sein dürfte.

Statistik:
Max Strecken/Durchgang27Christian ReinCaracho
Max Strecken/Wettbewerb66Martin WeberschockRadical
Schnellster Speed des Wettbewerbs14,94Andreas HerrigSchocker

Einzelergebnisse:
upload:ERGEBNIS_VP_06.xls