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F3B: Navigation Letzte Aktualisierung:
03.02.12
F3B: Salzburg 2008

Salzburger Wanderpokal 2008

Kurzbericht

Die Modellfluggruppe Hallwang Zilling veranstaltete wieder einmal den ersten F3B Contest-Wettbewerb in der Saison. Zu dieser Jahreszeit ist natürlich das Wetter immer ein Wackelposten in der Planung für Pilot und Veranstalter. Diese Jahr fegte ein böhiger Nordsturm in der Nacht vom Freitag auf Samstag, beide großen Verpflegungszelte des Veranstalters im wahrsten Sinne des Worte einfach weg. Der Morgen danach brachte ein gehöriges Ausmaß an Zerstörung ans Licht. Zelte und große Teile des Zeltgestänges waren zerstört.


Leichter Regen machte einen Beginn des Wettbewerbes, der mit 67 Teilnehmer besetzt war, erst gegen 9:30h möglich. Winden wurden in West- und Ost-Richtung aufgebaut. In westlicher Richtung war hierzu die Straße gesperrt, da hier die Windenseile die Straße querten. Die Zeitflugaufgabe war die erste Disziplin, die nicht allzu viele Probleme mit sich brachte. Konstanter Wind aus Süd-Süd-West ca. 2-3 Bft. brachte ordentliche Höhen am Start. Am späten Vormittag folgte der Streckenflug und danach der Speed der 1. Runde in Reihenfolge der Startliste. Der voll abgeschirmte Himmel und der noch feuchte Boden bei konstantem Wind brachte sehr gleichmäßige Bedingungen, die im vorderen Drittel des Feldes zu einigen Speedzeiten unter 16s reichte. Nach kurzer Pause folgte der Speed der 2. Runde in entgegengesetzter Reihenfolge des Klassements. Zeiten auch hier wie in Runde 1. Am Nachmittag wurde die Bewölkung etwas heller, aber eine Art zäher Hochnebel ließ einen die Sonne immer nur erahnen.

Bedingt durch keinerlei Regenpausen und der kompakten Teilnehmerzahl, konnte am Samstag noch der Streckenflug und der Zeitflug der 2. Runde beendet werden. Gegen 19:15h wurde der erste Wettbewerbstag beendet.

Am Abend ließen sich die meisten, bei hervorragender Kost im Gasthaus Kirchbichl in Hallwang, verwöhnen und konnten den Tagesverlauf und die Winterprojekte mit den anderen Piloten aus dem näheren Europa (AUT, SUI, GER, CZE, ITA, LIE) diskutieren.

Sonntag morgen 8:30h ging es dann mit Streckenflug Runde 3 weiter. Darauf folgte der Zeitflug, der zur Überraschung vieler ein echt harter Brocken war. Hier ließen einige dringend benötigte Punkte liegen. Der finale Speed der 3. Runde hatte es dann auch ins sich. Drehende Winde der Stärke 1-2 Bft. machte nun auch ein Starten in Richtung Osten notwendig. Die Höhen der schwer beladenen Modelle war nicht nach dem Geschmack der Piloten. So waren auch die Zeiten entsprechend schlecht. 20er Zeit bis zum erste Drittel des Klassements machen dies deutlich. Und trotzdem konnten die Spitzenpiloten dann wieder 16er Zeiten erreichen (Andreas Herrig sogar eine 15,5 !), was zeigt, dass bei diesen Bedingungen der Abstand zum "Durchschnitt" einfach noch größer wird. Allerdings sah man in 3. Speed auch die meisten Verwender.

Nach dieser 3. Runde, wurde gegen 14:00h noch eine Finalrunde geflogen, für die sich

  • Andreas Böhlen
  • Peter Hoffmann
  • Martin Weberschock
  • Martin Herrig
  • Robert Piss
  • Christian Müller
qualifizierten.

Ein 15 Minuten Zeitflug, ein Streckenflug und ein Speed sollten den Gewinner des Salzburger Wanderpokals ermitteln. Leider konnte der Speedflug (10 Minuten Rahmenzeit, 1 Pilot in der Strecken, max. 3 Starts) aufgrund eines Problems, beim Umsetzen des Reglements und dem Werten der Rahmenzeiten, nicht gewertet werden und wurde somit von der Wettbewerbsleitung (ohne Einspruch eines Piloten) aus der Wertung genommen.

Die Reihenfolge nach Fly-Off:

  1. Andreas Böhlen
  2. Peter Hoffmann
  3. Martin Weberschock
  4. Martin Herrig
  5. Robert Piss
  6. Christian Müller

Detail-Ergebnisse hier als PDF upload:Results_Salzburg_2008.pdf oder unter http://www.modellflug-salzburg.at

Was noch zu sagen bleibt:

  • Anders als im letzten Jahr waren praktisch keine technischen Schwierigkeiten (Empfangsprobleme, ...) Auslöser für Abstürze.
  • Der LSV Hallwang Zilling hat wieder einmal einen sauber durchorganisierten Wettbewerb auf die Füße gestellt, der von der Verpflegung (Kuchen, Wurst, Fleisch, Steckerl-Fisch) bis zu den Wettkampfhelfern hervorragende Leistung bot.

Was gab es Neues:

  • Kika zeigte ihren neuen Shooter. Der Shooter konnte im Speed wirklich gute Zeiten zeigen, allerdings waren der Trainingsstand wohl noch nicht der beste.
  • Insgesamt waren 3-4 2.4GHz Anlagen in F3B Modellen im Einsatz. Mir sind keine Probleme damit zu Ohren gekommen.
  • Salzburg 2009 könnte auf einem neuen Gelände stattfinden, mehr Platz, weniger Flugeinschränkungen.

Sollte ich was vergessen bzw. nicht korrekt dargestellt haben, einfach eine Mail an mich. Werde versuchen, auch Kommentare und Verbesserungen in den Bericht einzuarbeiten.

Rainer Stransky (Version 2, 14.04.08 15:42)