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F3B: Navigation Letzte Aktualisierung am:
22.12.14
F3B: Saison 2010

Eurotour 2010:


  1. Herrig, Andreas, GER, 399,19, Big Freestyler (Fr4)
  2. Pölzl, Jürgen, AUT, 398,94, Freestyler 3
  3. Herrig, Martin, GER, 397,83, Freestyler 3
  4. Seyfang, Michael, GER, 396,49, Shooter
  5. Duchesne, Denis, BEL, 396,34, Cyril
  6. Böhlen, Andreas, SUI, 395,75, Fosa
  7. Flixeder, Bernhard, AUT, 394,17, Freestyler 3
  8. Flixeder, Gerhard, AUT, 393,03, Cyril
  9. Kunz, Andreas, GER, 393,01, Tool 2010
  10. Amici,Daniele, ITA, 392,90, Freestyler 3


02.10.2010

Nachtrag zu 13. Lippeweidenpokal

Mit schnellen Speeds souverän zum Sieg


Insgesamt 83 Piloten folgten der Einladung zum Lippeweidenpokal nach Lünen. Am Freitag nutzten einige Piloten die Chance zum freien Fliegen wurden aber von hereinziehenden Schauern unterbrochen. Der vorherrschende Wind ließ, selbst schwer ballastiert, sehr gute Starthöhen zu, zeigte aber auch gleich die Tücken des Platzes auf, da eine gleich neben dem Platz stehende Baumreihe für teils heftige Turbulenzen sorgte.
Der Samstag begann windig aber trocken mit dem Zeitflug. Keine leichte Aufgabe, wie viele Piloten schnell feststellen mussten. Vor allem der Wind machten den Piloten zu schaffen. Während die ersten Gruppen die 10 Minuten noch ohne größere Probleme vollflogen, hatten in den letzten Gruppen einige Piloten zu kämpfen und flogen teilweise nur 9 Minuten oder weniger.
Im anschließenden Streckenflug blieben die Bedingungen schwierig aber lösbar. Vereinfachend kam den Piloten die Flugbereichsbeschränkung zu Gute. Die Sicherheitsebene des Speedfluges grenzte auch den Flugbereich des Streckenfluges ab. Somit durfte nur auf einer Seite des Flugplatzes geflogen werden. Dadurch war es einfacher die Bedingungen und die Flüge der anderen Piloten während der Rahmenzeit zu beobachten.
Im Speedflug setzte sich Michael Seyfang mit 14,75 s an die Spitze des Feldes, die er, so viel vornweg, auch für den Rest des Wettbewerbes, nicht mehr abgab.
Samstag konnten wir noch fast die komplette Runde 2 beenden. Nur die letzte Zeitfluggruppe musste am Sonntagmorgen wegen eines Zusammenstoßes wiederholt werden. Dem schloss sich der Zeitflug von Runde drei an. Auch hier verloren wieder einige Piloten Punkte, wodurch das Feld kräftig durcheinander gewirbelt wurde. Wieder hatte vor allem der Wind einen großen Einfluss, teils zerrissene und schwer zentrierbare Bärte sorgten für einige spannende Flüge.
Im entscheidenden Speed setzte sich Michael Seyfang mit einer sicheren 15,4 s Zeit vor Andreas Böhlen (14,2 s) und Michael Wohlfahrt (15,4 s) durch. Damit war der Lippeweidenpokal 2010 entschieden.
Traditionell schloss sich noch ein vom Wettbewerb unabhängiges Speed-Fly-Off an. Die Regeln des „Knock-Out-Fly-Offs“ in Kürze: Es flogen immer 2 Piloten gegeneinander, die Rahmenzeit war auf 5 Minuten begrenzt. Innerhalb der Rahmenzeit musste man in die Strecke eingeflogen sein, konnte aber den letzten Speed auch nach der Rahmenzeit beenden. Es zählte der schnellste Speed (nicht der letzte) um in die nächste Runde weiter zu kommen. Die Anzahl der Flugversuche war dabei unbegrenzt.
In der ersten Fly-Off-Runde traten die besten acht Piloten gegeneinander im „Viertelfinale“ an.
Die erste Paarung(Michael Wohlfahrt – Michael Seyfang) gewann Micheal Seyfang mit 14,37 s. Paarung 2 (Andreas Kunz – Thomas Dylla) gewann Andreas Kunz mit 13,5 s.Die dritte Paarung (Andreas Böhlen-Armin Hortzitz) gewann Andreas mit 14,18 s.In der letzten Paarung (Joakim Stahl-Christian Fiedler) siegte Joakim Stahl mit 16,35 s.
Im Halbfinale flogen dem folglich Andreas Kunz gegen Micheal Seyfang. Es gewann Micheal Seyfang mit 14,05 s. Im zweiten Halbfinale flogen Andreas Böhlen gegen Joakim Stahl, wobei sich Joakim mit 14,.16 s durchsetzte.
Im Finale setzte sich Michael Seyfang mit 13,68 s gegen Joakim Stahl durch. Damit konnte sich Michael neben der Gesamt- und Contest-Wertung des Wettbewerbes auch noch den Speedpokal sichern.
Rückblickend gesehen wieder ein perfekter Wettbewerb. Drei Runden mit über 80 Piloten und ein anschließendes Fly-Off setzten eine sehr gute Organisation und hervorragende Wettbewerbsleitung voraus. Auch die Helfer der Flugsportgruppe Lünen lieferten eine fehlerfreie Leistung ab und trugen somit zum problemlosen Ablauf des Wettbewerbes bei.
Abschließend möchte ich mich noch bei den Helfern und Organisatoren um Peter Hubbertz und Uwe Schlaffke-Mowinkel aber auch bei den Piloten für das tolle Wochenende und den fairen Wettbewerb bedanken.
Thomas Dylla

Uwe


29.09.2010

Oktoberfest Pokal 2010

Der krönende Abschluss der Saison fand standesgemäss in München am Oktoberfestpokal statt. 122 Piloten aus diversen Nationen fanden ihren Weg nach Salmdorf und konnten bei wechselhaftem Wetter einen äusserst spannenden Wettbewerb bestreiten. Am Freitag erwartete uns sehr schönes Spätsommer-Wetter mit angenehmen Temperaturen. Trotz Sonnenschein bekundeten aber einige Mühe mit dem ersten Zeitflug. Die Thermik war halt nicht mehr so stark ausgeprägt zu dieser Jahreszeit. Die anschliessenden Speedflüge der Runde eins und zwei waren im Schnitt auch nicht die Schnellsten des Jahres, ein Tribut an die doch eher schwachen Bedingungen. Viele versuchten durch Nachstarts Ihre Ausgangslage zu verbessern, doch ab und zu endete dies in einem Nuller wegen Ablaufs der Rahmenzeit. Gegen Abend zog von Westen eine Kaltfront herein, die Wind und Regen brachte. Dennoch wurde noch ein Streckenflug angefangen und beinahe komplettiert. Am Samstag morgen regnete es und wir mussten mit dem Start bis Mittag warten. Im Zeitflug fanden viele über dem Wäldchen eine Welle oder etwas Aufwind und meisterten die Aufgabe ohne grosse Probleme. Mit dem Streckenflug der Runde zwei bei teils leichtem Niederschlag wurde der Flugbetrieb am Samstag beendet. Beim anschliessenden Festbankett zum 40 jährigen bestehen des MCM konnten wir eine Zaubershow, eine Austellung von vergangenen F3B Modellen und einige sehr unterhaltsame Filmdokumente anschauen. Auch das Essen war exzellent und es war ein sehr gelungener Anlass. Am Sonntag war es bewölkt, aber wir blieben vom Regen verschont. Die Bedingungen waren eher schwach und schon der Zeitflug forderte prominente Opfer. Auch im inversen Speedflug am Schluss hatten viele zähe Luft und schlossen die Saison mit einem gemütlichen Rundflug ab. Anschliessend wurde der Sieger im Speed Fly off der besten 6 ermittelt. Martin Herrig behielt die Nerven und konnte mit einer 14.4s den bis anhin führenden Jürgen Pölzel abfangen. Somit siegte am Ende Martin Herrig vor Jürgen Pölzel und Andreas Herrig, herzliche Gratulation!

Ich möchte den Organisatoren und den Helfern im Namen aller Teilnehmer für die reibungslose und perfekte Durchführung des Oktoberfest Pokals ganz herzlich danken.

Reto Fiolka

Ergebnisse Link I Link II


20.09.2010

Speed Knock Out Lünen 2010

Rules: The working time is 5 min. The number of trials is unlimited. The official result is the best time performed during the working time. If one model has entered the course the other one must not enter the course until the first one has finished the trial. The Pilot having the worst result is knockted out. Die ersten 8 Plazierten haben sich für den Speed Knock Out qualifiziert.

Seyfang, Michael (Shooter)
Böhlen, Andreas (Fosa)
Wohlfahrt, Michael (Hurricane-K)
Hortzitz, Armin (Freestyler 3 )
Kunz, Andreas (Tool2010)
Fiedler, Christian (Tool2010)
Dylla, Thomas (Hurricane-V)
Stahl, Joakim (Radical)
.
Folgende Paarungen Ergaben den fight:
.
M.Seyfang ( 14,37; 14,68 ) vs M.Wohlfahrt (15,94; 15,4; 16,94) Michael Seyfang weiter
A.Kunz ( 15,6; 13,5) vs T.Dylla (15,2; 13,7) Andreas Kunz weiter
A.Böhlen ( 15,43; 14,18) vs A.Hortzitz ( 15,56; 16,17) Andreas Böhlen weiter
CH. Fiedler ( 16,91; 17,84; 18,09) vs J. Stahl ( 16,35; 17,06) Joakim Stahl weiter

Semi Finale


M.Seyfang ( 14,48; 14,05 ) vs A.Kunz ( 15,36; 15,30; 16,37) Michael Seyfang weiter
A.Böhlen ( 15,56; 15,60; 15,64) vs J. Stahl ( 15,53; 14,66; 17,37; 14,16) Joakim Stahl weiter

Finale


M.Seyfang ( 13,68 ) vs J.Stahl ( 15,85; 15,09; 14,92)

Michael Seyfang gewinnt. Herzlichen Glückwunsch.

Uwe


19.09.2010

Ergebnisse vom 13.Lippeweiden Pokal Wettbewerb 2010 Lünen

  1. Seyfang, Michael (Shooter)
  2. Böhlen, Andreas (Fosa)
  3. Wohlfahrt, Michael (Hurricane-K)
  4. Hortzitz, Armin (Freestyler3)
  5. Kunz, Andreas (Tool2010)
  6. Fiedler, Christian (Tool2010)
  7. Dylla, Thomas (Hurricane-V)
  8. Stahl, Joakim (Radical)
  9. Liese, Reinhard (Shooter)
  10. Holtmeyer, Torsten (Energija 2)

Homepage Lünen

Uwe


14.09.2010

Wettbewerbsunterlagen zum 13.Lippeweiden Pokal Wettbewerb 2010

Homepage Lünen


08.09.2010

18th Summer Soaring Criterium

Wie schon im Jahr zuvor, legte der F3B-Zirkus einen Zwischenstopp in Belgien ein. Anthisnes empfing uns mit wunderschönem Spätsommerwetter. Bei Temperaturen um die 20° und leichtem bis mittlerem Wind war das einzig holprige an diesem Wettbewerb der Weg zum Platz.
Der Samstag begann mit leichtem Hochnebel, was den Start der ersten Gruppe ein wenig nach hinten verschob. Gegen 9:00 ging die erste Gruppe dann in die Luft. Die Zeiten im 1.Zeitflug lagen bei leichtem Wind und der milden Morgensonne im Schnitt um 10:00 Minuten. Dieser stellte somit für die meisten der anwesenden Piloten kein Problem dar. Im Anschluss an den Zeitflug ging es um kurz vor elf mit Streckenflug weiter. Die Bedingungen waren relativ konstant mit leichtem Aufwind über dem Flugfeld und mittlerem Wind. Dies führte im Schnitt zu Streckenzahlen von 18-22 Stück. Nach Ende des Streckenfluges gab es eine kleine Mittagspause, bei welcher man sich in Ruhe an „Belgischen Pommes“ samt Bratrolle für die bevorstehenden Runden stärken konnte. Weiter ging es dann mit Speed der Runde 1, bei welchem Peter Hubbertz, Roland Lüthi und Daniele Amici die teils aufkommende gute Luft nutzen und sich mittlere 14er Zeiten sichern konnten. Damit war die erste Runde beendet und es ging direkt im Anschluss mit dem Speed der Runde 2 weiter. Die Zeiten bewegten sich dabei in etwa auf dem Niveau der ersten Runden. Auch der anschließende Streckenflug der Runde 2 brachte bei noch immer relativ konstanter Wetterlage keine großen Ausreißer nach oben oder unten mit sich. Um ca. 19:00 wurde der Flugbetrieb mit Ende des zweiten Streckenfluges beendet und der Verein lud zu einem reichhaltigen Abendessen samt Aperitif und Nachtisch ins Zelt.
Am Sonntag startete der Wettbewerb schon um 8:00 mit dem Zeitflug der 2.Runde. Bei strahlend blauem Himmel und kaum Wind war eigentlich bei allen Gruppen sauberes Abgleiten der Schlüssel zum Erfolg. Durch die langsam höher steigende Sonne begann sich allmählich Thermik auszubilden. Dies setzte sich auch im anschließenden Zeitflug der 3.Runde fort. Wo es am frühen Morgen noch teils etwas eng mit den 10min werden konnte, wurden diese nun relativ problemlos abgeflogen. Im Anschluss an den letzten Zeitflug kam der Streckenflug der Runde 3. Durch den Wechsel vom zum Teil guter Thermik, aber auch Lee, variierten die Streckenzahlen teils deutlich. Die Top 5 des bisherigen Klassements gaben sich hierbei jedoch keine Blöße. Martin Herrig holte sich mit 27 zu 20 Strecken, sowie Daniele Amici mit super geflogenen 29 Strecken, jeweils den Tausender in ihren Gruppen. Nach Ende des Streckenfluges sah es an der Spitze wie folgt aus:
  1. Daniele Amici mit 7943,81 Punkten
  2. Roland Lüthi mit 7915,85 Punkten
  3. Steve Haley mit 7907,64 Punkten
  4. Martin Herrig mit 7880,58 Punkten
  5. Andreas Kunz mit 7779,26 Punkten

Die Luft im letzten Speedflug war nicht übermäßig gut und lies wenige richtig schnellen Zeiten zu. Allerdings war dieser Durchgang auch thermisch geprägt was für den ein oder anderen Positionswechsle innerhalb der Rangliste sorgte. Martin Herrig erwischte schlechte Luft und flog darin, trotz sauberem Flug nur, eine tiefe 17er Zeit. Steve Haley legte danach eine gute Zeit hin. Diese konnte aber nicht gewertet werden und so musste er am Ende des Speeddurchgangs nochmals fliegen. Roland Lüthi sicherte sich im Anschluss mit einer 15,8 doch noch den ersten Platz vor Daniele Amici, welcher bei etwas schlechtere Luft eine 16,12 flog. Steve Haley erwischte bei seinem anschließenden Reflight das Pech und fiel aus dem Rennen um die Podestplätze heraus.
Damit gewann Roland Lüthi vor Daniele Amici und Martin Herrig das 18th Summer Soaring Criterium in Anthisnes.
Abschließend kann ich sagen, Denis und seine Truppe haben einen wirklich guten Job gemacht einen tollen Wettbewerb ausgerichtet bei welchem wir, trotz Mittagspause, drei volle Wertungsrunden fliegen konnten. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung in 2011.
Björn Schürmann


06.09.2010

18th Summer soaring Criterium

in Anthisnes gewinnt:

  1. Lüthi Roland (CH)
  2. Amici Daniele (I)
  3. Herrig Martin (D)

upload:18thSummerSoaring.pdf

Team

  1. KulmbachExpress (Kunz,Fiedler,Buchert)
  2. Team Italia (Amici,Rosso,Villani)
  3. BAM (Herrig,Herrig,Rodax)


01.09.2010

Sputendorf 2010

Mit 13 Jahren schon ganz oben auf dem Podest

Einmal im Jahr laden die Verantwortlichen des LSC Condor Berlin um Axel Freiberg und Veljko Stojkov zum Spreepokal, auf den Flugplatz bei Sputendorf nahe Berlin, ein.
In diesem Jahr folgten 46 Piloten aus Österreich, Tschechien und Deutschland der Einladung.
Am Freitag wurden wir von Regenschauern auf dem Flugplatz begrüßt, was aber einige Piloten nicht davon abhielt den einen oder anderen Start zu machen. Der glücklicherweise größtenteils eindeutig aus West wehende Wind blies nahezu quer zur Windenlinie wobei seine Stärke, je nachdem wie die Regenfronten um den Platz herumzogen, stark variierte.
Somit mussten nicht beide Windenlinie geöffnet werden, wodurch mehr Platz zum Landen vorhanden war.
Der Samstag begann bei mittlerem Wind und wolkigem Himmel mit dem Zeitflug. Viele Piloten nutzten eine Welle, die sich vor einer Baumreihe im Luv bildete, um die Zeit voll zu fliegen. In einigen Gruppen klappte dies jedoch nicht, da hereinziehende Schauer für leicht schwankenden Wind sorgten. So kämpften einige mehr oder weniger erfolgreich im Lee wodurch bereits hier eine erste Differenzierung in den Punkten zu Stande kam. Der Streckenflug war bei ähnlich schwierigen Bedingungen zu fliegen. Hinzu kam, das links und recht des Platzes Maisfelder waren, in denen nicht gelandet werden durfte. Passierte das doch, gab es 300 Strafpunkte. Nicht wenigen wurde genau das zum Verhängnis, wodurch sich bereits früh weitere Piloten aus dem Titelrennen verabschiedeten.
Der Speed der ersten Runde war wegen des auffrischenden Windes gekennzeichnet durch sehr gute Hochstarthöhen. Schon jetzt wurde in umgekehrter Reihenfolge zur Platzierung geflogen, was einen gewissen Nachteil für einige Piloten mit sich brachte. Ein großer hereinziehender Schauer sorgte für eine Unterbrechung des Durchganges, der erst nach einer 20-minütigen Pause fortgesetzt werden konnte. Die ersten Piloten nach dem Regen hatten etwas Pech, da der Wind im Vergleich zu vorher abgeflaut war und somit die guten Starthöhen nicht erreichbar waren.
Nach Runde 1 führte Jürgen Pölzl vor Bernhard Flixeder und und Christian Fiedler.
Fortgesetzt wurde der Wettbewerb nach kurzer Rechenpause mit dem Speed von Runde 2 ebenfalls in umgekehrter Reihenfolge. Hierbei holte sich Bernhard Flixeder den Tausender mit einer Zeit von 14,69 s.
Daran anschließend folgte der Streckenflug. Bei teils starkem Wind und guten Bedingungen wurden die Tausender für maximal 26 und für wenigstens 20 Strecken vergeben.
Beendet wurde der Durchgang mit dem Zeitflug. Ein großer Platzregen sorgte dabei für einiges Durcheinander. Die bereits seit über 10 Minuten fliegende Gruppe 4 wurde wegen des einsetzenden Sturmes und Regen vom Wettbewerbsleiter abgebrochen, obwohl fast alle Piloten ihre Aufgabe absolviert und ihre Ergebnisse abgegeben hatten. Nur ein Pilot hatte den Abbruch mitbekommen und war frühzeitig gelandet. In dieser Gruppe waren auch Martin Weberschock und Bernhard Flixeder, die beide deutlich zu früh gelandet waren und somit einige Punkte liegen gelassen hätten. Nach Ende des Schauers kam dann die Diskussion auf, ob die Gruppe nochmals fliegen dürfe oder nicht. Letztlich entschied man sich für eine Wiederholung, da ja ansonsten der einzige Pilot, der den Abbruch des Durchganges mitbekommen hatte, einen Nachteil gehabt hätte. Beim zweiten Versuch hatten dann die Favoriten keine Probleme hatte, die Zeit voll zu fliegen.
Den Tag rundeten wir bei Sonnenschein mit den ersten beiden Gruppen des Zeitfluges von Runde 3 ab.
Der Sonntag begann entgegen vieler Vorhersagen trocken, so dass der Zeitflug pünktlich fortgesetzt werden konnte. Wieder verzögerten hereinziehende Schauer jedoch den Wettbewerbsablauf, weshalb nach dem Streckenflug von Runde 3 nur noch der Speed dieser Runde und der von Runde 4 geflogen wurde. Im dritten Speed holte sich Martin Weberschock den Tausender mit 14,64 s.
Zum Schluss wurde es dann spannend, der zwischenzeitlich stark auffrischende Wind ließ trotz schwerer Flieger sehr gute Starthöhen und somit schnelle Zeiten zu. Bei den führenden nahm der Wind jedoch wieder etwas ab, so dass diese kämpfen musste um nicht zu viel zu verlieren. Tausend Punkte holte sich Hans Rossmann mit einer Flugzeit von 14,73 s.
Nach drei Runden und einem Speed siegte der 13-jährige Österreicher Bernhard Flixeder vor Martin Weberschock und Jürgen Pölzl. Eine, wie ich finde herausragende Leistung, die Bernhard nach sehr guter Saisonleistung auf Platz 3 der vorläufigen Wertung der Contest-Eurotour verhilft.
Insgesamt wieder ein gut organisierter Wettbewerb den die Helfer und Verantwortlichen des LSC Condor Berlin durchführen konnten. Trotz schwieriger Wetterbedingungen arbeiteten die Helfer fehlerfrei und boten uns Piloten einen schönen Wettbewerb.
Ich bedanke mich bei allen für dieses schöne Wochenende und hoffe auch im nächsten Jahr wieder einen so schönen Wettbewerb in Sputendorf erleben zu können.

Thomas Dylla


31.08.2010

Rückblick auf Kulmbach

Wenn kleine und große Kinder im Schlamm spielen

Auch wenn der Plassenburgpokal jetzt bereits ein paar Wochen zurückliegt, einen kurzen Rückblick für die Daheimgebliebenen soll im folgenden noch geboten werden:
Wir reisten bereits gegen 14 Uhr am Fluggelände, den Wiesen unterhalb der kleinen Ortschaft Melkendorf, am Rande von Kulmbach an, in der Hoffnung den einen oder anderen Start machen zu können. Diese Hoffnung wurde durch den beständigen und teilweise starken Regen und die tiefhängenden Wolken je zerstört. Es regnete so stark, dass Wasser aus einer kaputten Drainage vom höher gelegenen Feld direkt aus der Erde schoss und die Feldmäuse durch die tiefen Pfützen schwimmen mussten um in einen trockenen Bau zu gelangen.
Auch am späten Abend hatte der Regen nicht aufgehört und so befürchteten, wir trotz der besseren Vorhersage für den Samstag, das Schlimmste. Der Samstagmorgen zeigte sich nach einem kurzen Schauer von seiner wechselhaften aber trockenen Seite. Problematisch war allerdings der Zustand des aufgeweichten Bodens, oberhalb des Fluggeländes, wo die Autos parken sollten. Insbesondere die Zufahrtsstraße auf der Wiese war nach wenigen Minuten völlig zerfahren und kaum noch passierbar.
Mit Gummistiefeln an den Füßen gingen trotzdem alle ans Werk, ihre Winden und Flieger aufzubauen so dass der Wettbewerb pünktlich mit dem Zeitflug gestartet werden konnte.
Ein mittelmäßig wehender Wind aus westlichen Richtungen, quer zur Windenlinie, machte gute Starthöhen möglich und nur wenige Gruppen hatten Probleme die Zeit voll zu fliegen.
Das änderte sich auch im Streckenflug nicht. Der anschließende Speed war geprägt von drehendem Wind, so dass der Veranstalter eine Teilung des Starterfeldes der Fairness wegen vorzog.
Die ersten 20 Piloten hatten dabei mit schwachem bis mittleren Rückenwind zu kämpfen, sodass die Zeiten nicht übermäßig schnell wurden. Erst die letzten Piloten der ersten Gruppe hatten das Glück wieder bei Querwind und somit verbesserte Bedingungen fliegen zu dürfen. Den Tausender dieser Gruppe sicherte sich Andreas Herrig mit einer 15,67 s Zeit. Die andere Gruppe durfte beide Windenrichtungen nutzen. Der Tausender ging an Martin Herrig (14,81s).
Nach Durchgang 1 führt Christoph Sarter vor Andreas Herrig.
In Runde zwei änderte sich das Wetterbild nur wenig. Teils starke Thermik und der verstärkt wehende Querwind ließ Streckenzahlen zwischen 29 und 19 zu, um den Tausender zu erfliegen.
Im Speed setzte sich Thomas Kübler (15,21 s) vor Petr Fusek (15,34 s) und Daniele Amici (15,36 s) durch. Daniele ging damit auch in Führung. Runde drei wurde aus organisatorischen und aus Wettergründen verkürzt, so dass wir nur noch Streckenflug und Speed flogen. Die Gründe für die Kürzung waren einerseits der hereinziehende Regen, den der Veranstalter vorbildlich in der Planung des Wettbewerbsablaufes beachtete. Andererseits das Problem, das die am Samstag als Parkplatz verwendete Wiese mit einem Auto unpassierbar und völlig zerstört war. Die Autos mussten aus Platzgründen in 300m Entfernung auf einen Feldweg geparkt werden. Schwere Dinge wurde vom Veranstalter mit einem Traktor zum Flugfeld gebracht, so dass auch diese Hürde vom Veranstalter hervorragend genommen wurde.
Der Finalspeed der Runde 3 wurde aus Wettergründen nicht in umgekehrter Reihenfolge zur Platzierung sondern nach Liste geflogen und in drei Gruppen geteilt. Die drei Tausender gingen dabei an Bernhard Flixeder (16,88 s), Jürgen Pölzl (16,52 s) und Thomas Schorb (16,17 s) Letztlich siegte verdient Andreas Herrig vor Armin Hortzitz und Daniele Amici. In der Speedwertung holte sich mit einem Durchschnitt von 15,94s Martin Herrig den Sieg vor Thomas Kübler (16,25 s) und Jürgen Pölzl (16,26 s).
Alles in allem ein unter schwierigen Bedingungen, perfekt durchgeführter Wettbewerb. Die Helfer der Modellflugvereinigung Kulmbach haben in jeder Hinsicht einen super Job gemacht. Egal welche Steine ihnen das Wetter an diesem Wochenende in den Weg gelegt hat, sie haben sie mit viel Mühe und Fleiß aus dem Weg geräumt.
Ich danke alle Helfern und Piloten für diesen wunderschönen Wettbewerb und freue mich bereits auf nächstes Jahr in Kulmbach.

Thomas Dylla


30.08.2010

F3B-Spreepokal 2010

Der Sieger kommt aus Österreich!

  1. Bernhard Flixeder
  2. Jürgen Pölzl
  3. Martin Weberschock
  4. Peter Hoffmann
  5. Andreas Kunz
  6. Jens Buchert
  7. Petr Fusek
  8. Gerhard Flixeder
  9. Stefan Lindner
  10. Thomas Dylla

Spreepokal 2010 - Total Results
Ergebnisse Spreepokal 2010

Uwe Schlaffke-Mowinkel


09.08.2010

Plassenburgpokal 2010 in Kulmbach

Die Schlammschlacht von Kulmbach gewinnt :

1. Andreas Herrig
2. Armin Hortzitz
3. Daniele Amici

Ergebnisse:
upload:PB2010_GES.pdf
upload:PB2010_MAN.pdf
upload:PB2010_D1.pdf
upload:PB2010_D2.pdf
upload:PB2010_D3.pdf
upload:PB2010_SPE.pdf
upload:PB2010_STR.pdf

Bilder auf http://f3b.lexsoft.at/


13.07.2010

Arnheim Open

Vielleicht noch ein kleiner Nachtrag zu Arnheim. Nach kurzer Irrfahrt um die Deelen Airbase fanden wir schließlich den Haupteingang und bekamen Zutritts-Erlaubnis. Die Weiten des Geländes sind in südlicher Richtung unermesslich. Nördlich lag eine kleine Buschgruppe in unmittelbarer Nähe hinter der Zugangsstraße zum Segelfluggelände der Manntragenden, parallel zu welcher auch die Strecke aufgebaut war. Der Platz war gemäht und von guter Beschaffenheit, einige im Gras versteckte Lampen waren markiert. Super Voraussetzungen für den Wettbewerb.

Das Wochenende bedeutete vor allem eines - extreme Hitze! Die Veranstalter stellten glücklicherweise kostenlos Trinkwasser zur Verfügung. Ohne dieses wären unsere mitgebrachten Vorräte vorschnell versiegt. Danke für die Lebensrettung! Es kollabierte zwar eine Französin, aber sie war glücklicherweise wenig später wieder auf den Beinen... Es gab also keine ernsthafteren Auswirkungen der unbarmherzigen Sonneneinstrahlung als unglaublichen Flüssigkeitsverlust.

Überwiegend war sehr schwacher Wind aus umlaufender Richtung, am Nachmittag setzte meist ein gewisser Sog der nördlichen Hügel ein, der die Richtung aber lediglich auf 90° zur Windenlinie fixierte (klar, Murphy). Die Aufwind-Verhältnisse waren sehr zyklisch - meist befand sich schöner Abwind in der Strecke. Im Zeit- und Streckenflug konnte man diesem vor allem in nördlicher Richtung entfliehen. Im Speed musste man nehmen, was gerade da war. Ähnlich wie in Kirchheim 2003, zum Glück aber nicht ganz so heftig, wirbelte ein Dust Devil kurzzeitig Zelte, Flieger und Flächentaschen in die Luft. Einige Stuhl-Hüllen ruhen wohl in den ewigen Jagdgründen der Brombeer-Büsche hinter der Straße...

Vor allem Samstag nachmittag waren viele Piloten nicht mehr klar denkfähig, was dann zu großen Streuungen in den Landewertungen und seltsamen Nachstart-Entscheidungen führte. Die Veranstalter entschlossen sich, den Tag ungewöhnlich früh um 18 Uhr zu beenden, um keine Sicherheitsrisiken zu provozieren.

Nach einem heftigen nächtlichen Gewitter begann der Sonntag etwas kühler und windiger, aber es dauerte nicht lange, bis sich wieder eine ähnliche Wetterlage eingestellt hatte. Letztendlich hatte jeder mal den ein oder anderen Fehler gemacht, so dass es relativ eng zuging. Heinz-Dirk lag dank schneller (wenn auch nicht schöner) Speeds und gewonnener Streckenflüge bis zum letzten Speed auf Platz eins, war dann aber auch mal nicht mit Thermik gesegnet. So konnten sich Reinhard, Denis (der wieder mal sehr sauber flog) und Christian vorbei schieben. Es sei hiermit nochmal gratuliert.

Alles in allem ein lohnenswertes, da unvergessliches, Wochenende. Nächstes Jahr soll der Wettbewerb wieder stattfinden, dann allerdings wohl im Mai.

Andreas H., 30.07.2010

1. Liese, Reinhard GER 100%
2. Duchesne, Denis BEL 99,94%
3. Rein, Christian GER 99,86%
4. Landsmann, Heinz-Dirk GER 99,68%
5. Seyfang, Michael GER 98,82%
6. Wohlfahrt, Michael GER 98,66%
7. Herrig, Andreas GER 98,43%
8. Klose, Berndt GER 97,15%
9. Gölz, Hans-Peter GER 96,98%
10. Schorb, Thomas GER 96,92%


vollständiges Ergebnis:
upload:Uitslag%20ArnhemOpen2010.xlsx
upload:Erg%20Arnheim%202010.pdf


28.06.2010

3. Internationaler F3B Cup Brünn

‚Czech Heaven’ in Ivancice nahe Brünn wurde von der EU mitfinanziert. Nach der WM im Vorjahr gibt’s leider keinen Platz mehr für F3B, sodass nach Jesenik im Norden Tschechiens ausgewichen werden muss.

Samstag geht’s wie schon gewohnt sehr früh los, der Zeitflug startet kurz nach acht. Es gibt kaum noch Wind und mit guten Ausgangshöhen ist die Aufgabe mit etwas Thermikunterstützung meist zu lösen. Im Streckenflug beginnt sich der angekündigte Nordwestwind als Querwind bemerkbar zu machen, durch die zunehmende thermische Entwicklung wird schon gehörig selektiert. Die Speedflüge der Runden 1 und 2 sind ebenfalls von den Thermikschüben geprägt, die Zeiten pendeln zwischen fehlerlos geflogenen 20ern und 13,57 Sekunden. Im Streckenflug der Runde 2 beschert die Wetterentwicklung etwas weniger Streuung innerhalb der Gruppen – bleibt aber trotzdem selektiv. Der Zeitflug der Runde 2 bietet für einige Piloten böse Überraschungen: mit windbedingt sehr guten Ausgangshöhen reicht es oftmals nicht aus, das Modell gegen den Wind ‚abzustellen’. Der erste Flugtag endet mit dem Zeitflug der Runde 3 und es bleibt spannend, haben doch fast alle Piloten dort und da schon Punkte abgeben müssen, die Führung hat nach jeder Aufgabe gewechselt. Feierabend um 19:40 nach 2 Runden plus einem Zeitflug.

OK, ich sehe fast schon ein, daß es sonntags um 6:30 in Hotels kein Frühstück geben kann…aber….. wäre……

…Streckenflug als Muntermacher – mit Querwind heute schon in aller Früh. Gute Starthöhen, rasch zunehmende thermische Aktivität. Die letzten Gruppen streuen schon gewaltig, so mancher ‚Bart’ geht auch schon in Richtung Lee ab. Zur Vollendung der 3. Runde fehlt noch der Speedflug – ganze Cluster von bis zu zehn Piloten nutzen eine gute Wetterfase, bei Negativwetter helfen oft auch wiederholte Restarts nichts. Mit den dann möglichen 17-er Zeiten verliert man glatte 3 Sekunden auf die Spitze. Nach der Runde drei führen Hans Rossmann, Jürgen Pölzl und Gerhard Flixeder das Feld an. Mit dem Streckenflug unter sich prächtig entfaltenden Cumuluswolken muss man die Thermik suchen und finden, um im Rennen zu bleiben. Das gelingt den drei Österreichern auch tadellos – keine Verluststrecken zu beklagen. Generell sind Streckenzahlen in den hohen Zwanzigern keine Seltenheit – das Maximum sind einmal 33 Stück. Der vierte Zeitflug wird – wie der Name suggerieren mag - aus Zeitgründen eingespart. Der Speedflug in Reihenfolge des umgekehrten Rankings läuft wieder in den schon bekannten Wetterpaketen ab – mal langsam mit vielen Restarts, mal schnell mit guten Höhen und guten Zeiten. Am Ende passt auch das Wetter wieder, die bis dahin Führenden machen sich die Sache mit 14-er und 15-er Zeiten unter sich aus:

  1. Pölzl Jürgen AUT 100%
  2. Rossmann Hans AUT 99,80%
  3. Flixeder Gerhard AUT 98,28%
  4. Villani Ennio ITA 97,30%
  5. Kunz Andreas GER 96,73%

Results:
upload:Bruennerg2010.pdf

Vielen Dank an Jan Stonavsky und sein Team für einen hervorragend organisierten Wettbewerb!

Peter Hoffmann, Austria


25.06.2010

Bericht zum Dörnbergpokal

Das Kasseler Wechselbad

Nachdem der Wettbewerb in Kassel im letzten Jahr leider ausfallen musste, war er in diesem Jahr glücklicherweise wieder mit im Wettbewerbskalender. Nur 61 Piloten fanden in diesem Jahr den Weg nach Kassel, was sich bei den Wetterbedingungen als Glücksfall herausstellen sollte.

Der Wettbewerb begann samstags wie gewohnt mit Zeitflug, der sich in dieser trüben Einheitsluft und bei einer nicht klaren Windrichtung als klare Herausforderung darstellte. Nicht wenigen fehlten einige Minuten Flugzeit. Daraufhin folgten zwei Streckenflüge bei denen sich zwar die Windrichtung so langsam festlegte, dass Wetter aber nach wie vor für ziemlich schleppende Flüge gesorgt hat. Am frühen Nachmittag dann setzte der Regen ein, so dass nach und nach jeder Pilot und Helfer vollkommen durchnässt auf besseres Wetter hoffte. Der Wettbewerb musste dann ziemlich lange Zeit ausgesetzt werden und immer wieder gab es Versuche den Flugbetrieb wieder aufzunehmen, die später dann bei weniger Regen durch eine viel zu tiefe Wolkendecke wieder verhindert wurden. Das Kasseler Team hat alles versucht, aber als wieder mehrere Modelle in der Wolkendecke verschwunden sind kam während einer Gruppe im Zeitflug der Runde 2 die von vielen Piloten erhoffte Erlösung, der Wettbewerb wurde für den Samstag abgebrochen. Man merkte im Pilotenlager, alle sind motiviert zu fliegen, aber es gibt Wetterlagen, da ist selbst der motiviertest F3B Pilot kaum noch aus dem Zelt zu locken. Wo diese alle hinwollten war zu dem Zeitpunkt bereits klar, natürlich ins Fliegerlager zum Freibier!

Am Sonntag dann wurde das Wetter besser und so langsam trocknete wieder alles. Immer wieder blickte die Sonne kurz durch die Wolkendecke und die Bedingungen wurden mit jeder Stunde besser. Es wurde die fehlende Zeitflugrunde beendet, sowie drei Speedflüge und ein Streckenflug absolviert. Die Speedzeiten waren besonders in den ersten beiden Durchgängen eher langsam. Die erste Bestzeit lieferte Michael Seyfang mit einer 15,77. Christian Fiedler flog die beste Zeit des zweites Durchganges mit 15,71. Andreas Kunz konnte sich im dritten Durchgang nachdem er leider im ersten Durchgang aufgrund fehlender Rahmenzeit eine Null kassiert hatte, über die beste Wettbewerbsbestzeit (14,81) freuen. Aufgrund der geringen Teilnehmerzahl konnte der Wettbewerb also trotz langer Pause am Samstag fast vollständig geflogen werden. Lediglich der Zeitflug der Runde 3 musste entfallen. Gegen 17 Uhr konnten alle Piloten dann nach der Siegerehrung den Heimweg antreten. Spätestens jetzt durfte man erfahren, wie gut das Wetter am Sonntag dann doch war, „wie kann man sich bei so viel Regen eigentlich einen Sonnenbrand holen?“. Ein Blick auf die Ergebnislisten macht noch einmal deutlich, wie schwierig die Bedingungen waren. Denis Duchense konnte mit 7.886 Punkten den Wettbewerb vor Martin Herrig (7868) und Michael Seyfang (7745) gewinnen. Die Prozente sind dieses Mal nicht so eng gedrängt sondern es gibt deutliche Abstände. Die beiden Gesamtsieger fanden sich in gleicher Besetzung auch als Sieger der Speedwertung wieder, Dritter wurde Oleg Lobov.

Leider war zum ersten Mal in der Geschichte des Dörnbergpokals kein Jugendlicher anwesend. Hoffen wir, dass dieses sich auch wieder ändert.

Vielen Dank noch einmal an die Organisation und Helfer, wir kommen wieder!

Team Energija


21.06.2010

Sonnenwendpokal

  1. Böhlen, Andreas
  2. Flixeder, Bernhard
  3. Bachler, Herbert


Ergebnisse

Bericht vom 3. Sonnenwendpokal am 19./20.06.2010

Am Samstagmorgen herrschte zuerst ein starker Wind, der im Verlauf der beiden Tage aber immer weiter abnehmen sollte. Die erste Aufgabe war Zeitflug. Sehr schnell wurde allen Piloten klar, dass diese Aufgabe sehr anspruchsvoll sein wird. Viele Piloten haben gleich im ersten Flug wichtige Punkte liegen lassen. Weiter ging es mit dem Streckenfliegen der ersten Runde. Da es auf dem Fluggelände in Nardt keine Flugraumbeschränkungen gibt, wurde die Entscheidung auf welcher Seite man fliegt, sehr oft zum Pokerspiel. Als letzte Aufgabe der ersten Runde wurde Speed geflogen. Die Bedingungen waren zu diesem Zeitpunkt relativ gleichmäßig und es gab nur wenig Thermikeinfluss, so dass auch keine extrem schnellen Zeiten geflogen wurden. Die Bestzeit erflog Herbert Bachler mit 15,43 sec. Nach der ersten Runde führte der jüngste Teilnehmer Bernhard Flixeder vor Andreas Böhlen und Jiri Baudis. Nach dem anschließenden Speed der zweiten Runde und dem Streckenfliegen stand als letzte Tagesaufgabe wieder Zeitflug an. Wer sich auf ein gemütliches Abgleiten gefreut hatte, wurde sehr schnell wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Obwohl es mittlerweile nur noch schwachwindig war, hatten mit Ausnahme der letzten drei Gruppen fast alle Piloten teils große Mühe, die 10 Minuten zu erreichen. In manchen Gruppen lag der Tausender bei 8:xx Minuten. Alle Personen, die der Meinung sind, dass man den Zeitflug auch weglassen kann, da er nicht differenziert, wurden dieses Jahr in Nardt wie auch schon in Hülben eines Besseren belehrt. Um ca. 20:30 Uhr hatte dann auch Reinhard Dylla ein Einsehen mit den Piloten und den Helfern und der erste Tag wurde mit zwei kompletten Runden beendet. Eine Klasse Leistung bei immerhin 75 angereisten Piloten!

Der Sonntagmorgen begann bei strahlendem Sonnenschein wieder mit Zeitflug. Durch die zunehmende Thermik war der Zeitflug aber deutlich einfacher als am Vortag und nur wenige Piloten hatte Mühe mit den 10 Minuten. Weiter ging es mit dem Streckenfliegen der dritten Runde. Durch die sehr schnell wechselnden Bedingungen war der richtige Startzeitpunkt wieder einmal entscheidend. In vielen Gruppen machten sich die Piloten vor dem Einflug auf Thermiksuche, was teilweise sehr hohe Streckenzahlen zur Folge hatte. Die meisten Strecken (33) flog Herbert Bachler, der am Ende auch die Speedwertung gewann. Als letzte Aufgabe wurde der Speed der dritten Runde geflogen. Die Bedingungen waren dabei anfangs noch relativ gut, wurden aber zunehmend schlechter, so dass die bestplatzierten Piloten in wirklich schlechter Luft fliegen mussten. Gewonnen hat am Ende Andreas Böhlen vor Bernhard Flixeder, Herbert Bachler und Reinhard Liese. Andreas Böhlen flog dabei das neue Modell von Jiri Baudis, das vor allem durch den hoch gestreckten Flügel auffällt.

Abschließend bleibt noch zu erwähnen, dass das Team um Reinhard und Thomas Dylla sowie Andreas Herrig als Startstellenleiter wieder einen erstklassigen und sehr gut organisierten Wettbewerb ausgerichtet haben. Die vielen Anmeldungen und die lange Warteliste auf www.f3b.de für diesen Wettbewerb sprechen da wohl auch für sich.

Michael Seyfang/Uli Trautwein


14.06.2010

Dörnberg Pokal 2010

  1. Duchesne, Denis
  2. Herrig, Martin
  3. Seyfang, Michael
  4. Trautwein, Ulrich
  5. Dylla, Thomas
  6. Buchert, Jens

Ergebnisse/results
upload:Kassel_2010.zip

Bericht und Bilder folgen...


26.05.2010

Örebro Open 2010

  1. Joakim Ståhl
  2. Armin Hortzitz
  3. Jens Buchert
  4. Denis Duchesne
  5. Gregg Voak
  6. Andreas Kunz
  7. Martin Weberschock
  8. Pasi Väisänen
  9. Thomas Gruber
  10. Markus Wanner

Bericht

Es gibt Tage an denen fliegt man schnell und ist trotzdem langsam.

Sonniges leicht bewölktes und windiges Wetter erwartete uns als wir Freitagmittag auf dem Flugplatz aufschlugen. Die Motivation war groß, nach teils mehr als 10 Stunden Anreise die Winden aufzubauen und ein paar Starts zu machen. Schnell wurde aber klar, das es an diesem Wochenende nicht so einfach sein würde, den Karren aus dem Dreck zu ziehen. Der Regen der Vortage hatte die Wiese in eine sumpfige Landschaft verwandelt. So dass nach dem ausräumen der Autos erstmal schieben angesagt war. Auch das Auslegen der Seile und Aufbauen der Umlenkrollen sorgte teilweise für ein feucht fröhliches Erlebnis. Entmutigen ließ sich davon aber keiner und so kamen doch noch die meisten Piloten zu ein paar Starts.

Der Samstag begann erst bewölkt mit einem kurzen Schauer vor Wettbewerbsbeginn. Der Wind war fast völlig eingeschlafen, was auch den Samstagvormittag über so blieb. Erst gegen Mittag frischte er ein wenig auf, drehte aber gleichzeitig, so dass Rückenwindstarts die Höhen in Grenzen hielten. Die Zeitflüge waren wie auch die Streckenflüge nicht besonders auffällig, aber im Speed machten sich die schlechten Höhen und das thermikarme Wetter bemerkbar. Selbst gute Piloten wie Martin Weberschock oder Denis Duchesne hatten zu Kämpfen und schafften mit Mühe hohe 17er und tiefe 18er Zeiten. Die meisten Piloten schafften es noch nicht einmal unter die „20s-Marke“. Gleich drei Speed`s ließen die Veranstalter am Samstag fliegen, wobei sich die Situation kaum besserte. Erwähnenswert sind dabei noch die Flüge von Martin Weberschock, der mit einem Verwender eine 21,04 s Zeit flog, bei einer 18,09 s (Jens Buchert) Zeit als Tausender. Denis Duchesne schaffte es gegen Abend mit einer 17,0 s über 100 Punkte Vorsprung auf einen Schlag zu erfliegen, womit er dann in Führung ging.

Der Sonntag begann kühl und deutlich windiger. Der Wind hatte zwar kaum gedreht, aber allein seine Stärke ließ Rückenwindstarts nicht mehr zu. Es hieß also Winden umbauen. Anschließend begann der Wettbewerb mit dem Zeitflug. Insbesondere in den ersten Gruppen ließen doch einige Piloten Punkte liegen, was die Platzierungen nochmals durcheinander wirbelte. Noch interessanter wurde es im Streckenflug. Die teils starke Thermik und der wehende Querwind machte die Flüge zum Glücksspiel. Auch hier verloren viele Piloten Punkte und so wurde das Rennen um die Platzierungen noch mal spannend. Im abschließenden Speed der vierten Runde konnte sich Joakim Ståhl letzlich vor Armin Hortzitz und Jens Buchert durchsetzen.

Alles in allem wieder ein sehr gelungener Wettbewerb, mit vier geflogenen Runden und spannenden Wetterbedingungen. Ich danke dem Veranstalterteam und dessen Helfern für die gute Organisation sowie die super Verpflegung und freue mich schon auf nächstes Jahr…

Thomas Dylla

Örebro Open 2010 - Total Results
Ergebnisse Örebro Open 2010

Uwe Schlaffke-Mowinkel


17.05.2010

14. Oderlandpokal Neuhardenberg 2010

Dieses Jahr lag der Oderlandpokal wieder terminlich günstig (zumindest für die Glücklichen die Freitag Urlaub bzw. frei bekamen) auf dem Himmelfahrtswochenende. Etwa 50 Piloten aus D, CZ, BE und RUS hatten sich trotz der eher suboptimalen Wetteraussichten auf den Weg nach Neuhardenberg gemacht.

Man mag es kaum glauben, aber am Freitag waren Martin und ich die ersten Piloten die gegen 13:30 Uhr auf dem Platz eintrafen, um den Nachmittag noch zu etwas Training zu nutzen. Im Gegensatz zum Süden Deutschlands war es hier zumindest trocken. Abends setzte dann etwas temporärer Nieselregen ein, der das Grillvergnügen aber unwesentlich trübte. Dafür waren die Temperaturen mit etwa 8°C alles andere als typisch für die Jahreszeit...

Am Samstag Morgen wurden wir von kräftigerem Regen aus einer hohen Schichtbewölkung empfangen und mussten bis ca. 12 Uhr warten, bis sich die Regengrenze etwas westwärts verschoben hatte und der Zeitflug gestartet werden konnte. Kräftiger Nordwest-Wind ließ hier enorme Starthöhen zu und die trotz bedecktem Himmel häufig über dem Sandboden aufpoppende Feuchtigkeit machte es einfach, die 10 min zu schaffen.

Der anschließende Streckenflug von Runde 1 gestaltete sich meist recht unspektakulär. Die Regenfront schwappte dann leider zurück, der Streckenflug konnte aber noch beendet werden. Wir mussten bis ca. 17 Uhr warten, bis der Speedflug begonnen werden konnte. Das ließ aber wenigstens ein paar entspannte Gespräche zu - kein Schaden ohne Nutzen... Im Speed tröpfelte es mehr oder weniger ununterbrochen ganz leicht, so dass sich die Zeiten trotz der guten Höhen eher im 18er-Bereich bewegten. Auch selbst überrascht war demnach der Autor von seinem 14.22s-Flug, der für allgemeine Bestürzung sorgte, da Thermik noch nicht wirklich erkennbar war. Ebenfalls schnell waren Mike Müller, Martin Weberschock und Peter Hubbertz mit 15.3-16.2 Sekunden. Bruder Martin schien sich unnötig unter Druck zu setzen und eröffnete mit Verwendern an beiden B, trotz vorsichtiger Warnungen meinerseits.

Damit konnte am Samstag zumindest die erste Runde noch beendet werden. Mehr oder weniger durchgefroren genoss wohl jeder das Abendessen in besonderer Intensität.

Sonntag früh ging es trocken und mit dem gleichen Wind von gestern mit Zeitflug los. In manchen Gruppen wurde es vielleicht etwas eng mit der Zeit, aber deutliche Absaufer wie in manchen Vorjahren waren quasi nicht zu verzeichnen. Im folgenden Streckenflug von Runde 2 zogen die Thermiken meist sehr schnell durch die Strecke und es kam darauf an, eine gute Linie zu finden und den Flieger nicht abzustellen.

Der Speed von Runde 2 war von relativ gleichmäßigen Bedingungen geprägt. Allerdings führten einige Verwender bzw. Probleme zu einer deutlichen Umordnung innerhalb des Hauptfeldes. So warf sich z.B. Jiri Baudis mit einem cut zurück. Martin H. wartete sehr lange mit dem ersten Start und prompt riss das Seil kurz vor dem Schuss. Beim Restart fiel der Flieger in ca. 40 m Höhe leider aus dem Seil - die verbleibenden 30 s Rahmenzeit ließen den Versuch die vier Strecken zu fliegen wenig sinnvoll erscheinen. Helmut Edenhofer wollte seinen Flug ähnlich wie Andreas Kunz 2008 in München sehr weich und geschmeidig gestalten. Leider fuhr der nagelneue Flieger dabei schon in seinem ersten Wettbewerb an der B ein... :(

Runde 3 schloss sich nahtlos an, allerdings ließen wir den Zeitflug weg. Im Streckenflug war es etwas thermischer als zuvor, so dass die 1000er-Rundenzahlen zwischen 18 und 26 variierten. Peter Hubbertz war es, der als Erster mal im Norden flog und so die Wahl der richtigen Platzseite ins Spiel brachte.

Der Speed von Runde 3 war die letzte Aufgabe die zeitlich realisiert werden konnte. Der Wind hatte inzwischen weiter aufgelebt und die durchziehenden Bärte wurden dank der aufkommenden Sonne deutlich stärker. Brachiale Starthöhen führten aber meist nur zu mittelschnellen Zeiten im 15er-16er-Bereich, weil der Gegenwind bremste. Martin machte als zweiter Starter in der inversen Platzierungs-Reihenfolge jetzt mal alles richtig und eröffnete mit einer 14.5er Zeit. Durch Verwender an A (Thomas Dylla) und B (z.B. Ralf Decker, Mike Müller,...) fielen einige Piloten nochmals zurück. Schnell wurde es bei Martin Weberschock und Peter Hubbertz mit 13.67 und 14.5x s. Die beiden hatten versucht durch Pendeln am Seil noch ein paar Meter Hochstarthöhe zu schinden. Meine Wenigkeit hatte am Schluss nochmal Glück, weil die Luft in der Strecke sehr gut wurde. Durch den guten Hochstart war so auch mit einem sicheren Flug auf Signal eine 13.5er Zeit drin. Sorry, dass die Prozentpunkte dadurch für alle anderen nicht so brauchbar ausfielen...

Die Siegerehrung konnte dann gegen 16:15 Uhr, bei mittlerweile bestem Wetter, durchgeführt werden. Die traurige Nachricht, dass dies vorerst der letzte F3B-Wettbewerb auf diesem paradiesischem Gelände sein sollte (Bau einer Photovoltaik-Anlage durch einen Karlsruher Investor), stimmte nicht nur Wettbewerbsleiter Donald Fellendorf sehr wehleidig. Ich denke ich kann im Namen aller anwesenden Piloten sagen, dass wir immer sehr gern nach Neuhardenberg gekommen sind. Nicht nur wegen der diffizilen Thermikverhältnisse, sondern auch wegen der einfachen, pragmatischen Durchführung. Es wäre schön, wenn es doch noch irgendwann weitergehen könnte...

Andreas Herrig


Gesamtwertung

  1. Andreas Herrig (Freestyler)
  2. Peter Hubbertz (Radical)
  3. Martin Weberschock (Radical pro)


Ergebnisse auf www.fmc-neuhardenberg.de


30.04.2010

Bericht von den 7. Kirchheim Open 2010

Als man sich am Freitag Morgen bei strahlendem Sonnenschein am Flugplatz bei Hülben eingefunden hatte, mochten sich dem einen oder anderen Erinnerungen an den Wettbewerb im vergangenen Jahr aufdrängen: Wetter und Wettervorhersage waren diesmal geradezu eine Kopie der KiOp 2009! Auf der angenehmen Seite standen sicherlich die zunehmend warmen Temperaturen sowie der herrliche Sonnenschein, unangenehm viel der oft mäßig bis frische Wind aus östlichen Richtungen auf, der insbesondere bei den morgendlichen Zeitflügen manchem Pilot Kopfzerbrechen und herbe Punktverluste bescherte. Die früh einsetzende, starke Thermik lässt im Streckenflug / Runde1 recht viele Ergebnisse nahe an 30 Strecken zu. (Dennis Duchesne und Martin Herrig fliegen je 31 Strecken.) Neu ist in diesem Jahr, dass auch der südliche Luftraum zum Streckenflug freigegeben wurde. Ohne Thermik waren aufgrund der Wetterlage und dem Fluggelände kaum mehr als 18 Strecken zu fliegen, der richtige Startzeitpunkt war also entscheidend. Der Speedflug / Runde1 war geprägt von teilweise sehr starker Thermik und zwischenzeitlich recht langsamen Bedingungen (Gegenwind + Abwind). Dennis Duchesne hat Thermik und riskiert viel: 13.08 s gibt’s als Belohnung. Am späten Freitag Nachmittag gibt’s gleich noch einmal Speed der Runde 2, inversed Order. Die Luft ist etwas gleichmäßiger und immer noch schnell. Jiri Baudis fliegt mit seinem extrem hoch gestreckten Prototyp blitzsauber eine tolle 13.98 und unterstreicht so das Potential dieses Fliegers.

Der Samstag begann erneut mit Zeitflug und bot vielen Piloten die Möglichkeit, unter messtechnisch vergleichbaren Wetterbedingungen nach erfolgreicheren Strategien zur Bewältigung der 600s – Zeitflugaufgabe zu suchen. Danach kommt wieder Streckenflug mit noch stärkerer Thermik als am Vortag. Zeitweise hat beinahe jede Gruppe ordentlich Thermik und die lässt die Luft brennen. So waren oft über 30 Strecken möglich. Bemerkenswert ist die Leistung des jungen Bernhard Flixeder(13): Der kleine ist echt cool drauf, fliegt ehrlich schmerzfrei und liegt nach 2 Runden in Führung!! Respekt... Im Streckenflug der Runde 3 ist´s erst einmal vorbei mit der Thermik: Fast 1.5 Stunden lang geht so gut wie nichts. Weder im Norden noch im Süden. Bernhard gibt leider 2 Strecken und damit erst einmal seine Führung ab. Am Abend gibt’s wieder Speed. Die Luft ist überwiegend mäßig schnell, nur die letzten Piloten können noch an der 15er Marke kratzen. Bernhard gibt nicht auf und meißelt eine 15.32 mit seinem Radical. Bestzeit fliegt Daniele Amici mit 15.00, gefolgt von M. Herrig (15.05), A. Herrig (15.12) und A. Böhlen mit 15.73.

Auch der Sonntag beginnt mit Zeitflug (Runde 3). Diesmal setzt die Thermik schon fast zu Beginn ein und der Wind ist zumindest am Boden etwas schwächer. Geflogen wird oft weit im Lee, Richtung Westen über dem Tal. Dort schiebt der Wind besonders in den oberen Luftschichten recht ordentlich, zum Teil die Modelle sogar aus dem Sichtbereich der Piloten... Im Streckenflug (Runde 4) gibt Bernhard leider nochmal eine Strecke ab und damit vergrößert sein Rückstand auf die Spitze auf etwa 70 Punkte. Dennoch keine schlechte Ausgangsposition. Gerade zu Beginn des abschließenden Speedflugs gibt es einen Windsprung von NO auf NW. Demzufolge müssen noch einmal fleißig Winden umgebaut werden. Schnellster ist Martin Weberschock mit 15.62s. Bernhard Flixeder fliegt 17.92 und kann damit seinen zweiten Platz nicht behaupten: Platz 3 für ihn in der Gesamtwertung hinter Andreas Böhlen und Martin Herrig. Dennoch eine absolut super Leistung!

Dies gilt ebenso für Organisation und Helfer, die einen wirklich erstklassigen Wettbewerb ausgerichtet haben.

Martin Herrig


weitere Bilder von Ruedi Schwald/CH


30.04.2010

Arnheim/NL

Für den Wettbewerb in Arnheim auf dem Militärflugplatz konnte jetzt ein Termin und eine Genehmigung gefunden werden. Er wird am 10. und 11. Juli auf dem Flugplatz Deelen stattfinden. Die Anmeldung öffnet am Montag, den 10.5.2010.


26.04.2010

07. Kirchheim Open 2010 (23.-25.04.)

Gesamtwertung

  1. Martin Herrig (Freestyler)
  2. Andreas Böhlen (Shooter)
  3. Bernhard Flixeder (Radical)
  4. Thomas Schorb (Shooter)
  5. Jürgen Pölzl (Freestyler)
  6. Thomas Dylla (Cyril)

Jugendwertung

  1. Bernhard Flixeder
  2. Simon Sperl

Speedwertung

  1. Martin Herrig (15,25sec)
  2. Daniele Amici (15,81sec)
  3. Andreas Böhlen (15,87sec)

Mannschaftswertung

  1. Logo-Team
  2. Suisse IG F3B
  3. Italia

Internationale Deutsche Meisterschaft F3B 2010

  1. Martin Herrig
  2. Andreas Böhlen (CH)
  3. Thomas Schorb

Junioren (bis 23 Jahre)

  1. Bernhard Flixeder (AT)
  2. Thomas Dylla
  3. Patrick Piss (AT)
  4. Simon Sperl
  5. Patrice Keck
  6. Simon Wahl
  7. Patrick Kienzle
  8. Matthias Neumann

alle Ergebnisse auf www.kirchheim-open.de

Fotos: Dieter F. Heinlin

Bericht und weitere Bilder folgen...


12.04.2010

16.Salzburger Wanderpokalfliegen 2010

Ergebnis

  1. Herrig, Andreas (Freestyler)
  2. Seyfang, Michael (Shooter)
  3. Trautwein, Ulrich (Shooter)
Ergebnisse, Infos und Bilder auf http://www.modellflug-salzburg.at

Bericht vom Salzburger Wanderpokal in Hallwang

„Durchwachsen“ war die Wetterprognose für den F3B-Saisonstart in Salzburg. Das war am Freitag fast nicht zu glauben. Viele Teilnehmer reisten bei blauem Himmel und 15Grad an, gespannt, was der erste Wettbewerbstag bringen würde. Insgesamt hatten sich 75 Teilnehmer aus 7 Nationen angemeldet, wovon dann 70 Teilnehmer tatsächlich anreisten.

Der nächste Morgen brachte dann Gewissheit. Die Teilnehmer mussten mit kalten und nassen Bedingungen rechnen. Der stark bewölkte Himmel ließ auch niemanden auf Besserung hoffen. Der Wettbewerb begann um 08:30 Uhr mit dem ersten Zeitflug. Dieser verlief reibungslos, ohne besondere Vorkommnisse. Direkt anschließend fand der erste Streckenflug statt. Leider gab es hier einen Zusammenstoß, der mit den Totalverlust beider Modelle endete. Die Wetterbedingungen sorgten ab dem frühen Nachmittag für wechselnde Bedingungen, die zu Wertungen zwischen 13 und 26 Strecken führten.

Der folgende Speedflug sollte nach Startlistenreihenfolge durchgeführt werden. Die besten Zeiten erreichten hier als Dritter: Jiri Baudis mit 15,43, als Zweiter: Gerhard Flixeder mit 15,29 und als bester Starter: Michael Seyfang mit 15,00 Sekunden. Leider gab es hier einen Absturz aus dem italienischen Team zu vermelden.

Die nächste Aufgabe war ein weiterer Speedflug, der nach Liste geflogen wurde. Die Platzierungen 3 bis 1 erreichen Karl-Heinz Schneider mit 15,72, Jiri Baudis mit 15,51 und Peter Hubbertz mit 15,00 Sekunden. Wieder eingeführt wurde die Kontrolle der Winden. Getestet wurden 10% der verwendeten Winden. Dabei wurden leider bei 2 Teilnehmern zu niedrige Werte gemessen. Daraus ergaben sich jeweils 1000 Strafpunkte für beide Piloten. Pech hatten einige Teilnehmer beim folgenden Zeitflug. Währen der Aufgabe mussten drei Gruppen mit einsetzendem Regen zurechtkommen. An den erreichten Zeiten änderte sich aber nichts. Die Top-Piloten ließen sich durch den Regen nicht irritieren und schafften alle Ihre Zeitvorgaben. Die letzte Tagesaufgabe, ein Streckenflug der Runde 2, wurde am Samstag ohne größere Besonderheiten durchgeführt. Zu erwähnen ist, dass Andreas Herrig, trotz eines defekten Wölbklappenservos nur vier Strecken abgeben musste. Trotzdem rutschte Andreas dadurch natürlich in der Gesamtwertung einige Plätze nach hinten.

Der Sonntag begann wegen der schlechten Wetterprognosen erst um 09:00 Uhr. Fast pünktlich zum Wettbewerbsbeginn setzte natürlich starker Schneefall ein. Der Wettbewerb wurde deshalb ca. 2,5 Stunden ausgesetzt. Um nicht in die Wolken zu starten wurde der Streckenflug vorgezogen. Eingerahmt wurde die Aufgabe von einem abschließenden Regenschauer. Daran schloss sich der abschließende Speedflug an. Dieser wurde in umgekehrter Reihenfolge der Gesamtwertung geflogen. Das Ganze wurde bei strahlendem Sonnenschein gestartet. Die ersten Teilnehmer starteten noch mit Rückenwind. Währen der Aufgabe drehte der Wind immer weiter Richtung Westen, so dass die später startenden Piloten die besseren Bedingungen nutzen konnten. Extrem waren die unterschiedlichen Wetterbedingungen bei den letzen 15 Piloten. Während Platz 15 bis 10 sogar noch einen Bart nutzen konnten, wurden die letzten 6 Teilnehmer von einem Schauer erwischt. Durch eine tollte Leistung konnte Andreas Herrig mit 13,86 Sekunden noch von Platz 11 auf 1 vorrücken und den Wettbewerb vor Michael Seyfang und Uli Trautwein für sich entscheiden.

Insgesamt war dies wieder ein toll organisierter Wettbewerb. Die Teilnehmer bedanken sich bei den Organisatoren.

Jochen Muff


15.02.2010

NL - Arnheim

Der Wettbewerb in Arnheim muss verschoben werden. Ein neuer Termin ist noch nicht bekannt. Der Anmeldetermin wird neu festgesetzt.


24.01.2010

Änderung bei der Contest Eurotour Wertung

Im Jahr 2010 zählen für die Contest-Wertung F3B erstmals die besten VIER Wettbewerbe!

F3B Wettbewerbe 2010

Date

Location

Category

Contact

Registration

online on

05.-07.03.2010

AUS-Milang

 

Open International F3B-Competition in Milang, South Australia,

Website: www.ssl.org.au

Mike O'Reilly,

Email: mike@omp.com.au

 

10./11.04.2010

A – Salzburg

16. Salzburger Wanderpokal 2010

C

Günther Matzelberger, Ried 3, A 5201 Seekirchen, Österreich.
Tel:+43-662-88921-201 begin_of_the_skype_highlighting +43-662-88921-201 end_of_the_skype_highlighting begin_of_the_skype_highlighting +43-662-88921-201 end_of_the_skype_highlighting begin_of_the_skype_highlighting +43-662-88921-201 end_of_the_skype_highlighting begin_of_the_skype_highlighting +43-662-88921-201 end_of_the_skype_highlighting begin_of_the_skype_highlighting +43-662-88921-201 end_of_the_skype_highlighting begin_of_the_skype_highlighting +43-662-88921-201 end_of_the_skype_highlighting begin_of_the_skype_highlighting +43-662-88921-201 end_of_the_skype_highlighting begin_of_the_skype_highlighting +43-662-88921-201 end_of_the_skype_highlighting begin_of_the_skype_highlighting +43-662-88921-201 end_of_the_skype_highlighting begin_of_the_skype_highlighting +43-662-88921-201 end_of_the_skype_highlighting begin_of_the_skype_highlighting +43-662-88921-201 end_of_the_skype_highlighting begin_of_the_skype_highlighting +43-662-88921-201 end_of_the_skype_highlighting begin_of_the_skype_highlighting +43-662-88921-201 end_of_the_skype_highlighting begin_of_the_skype_highlighting +43-662-88921-201 end_of_the_skype_highlighting begin_of_the_skype_highlighting +43-662-88921-201 end_of_the_skype_highlighting begin_of_the_skype_highlighting +43-662-88921-201 end_of_the_skype_highlighting Mobil: 0699-19053072
Mail: matzelberger.guenther@stadlbauer.at
Homepage: http://www.modellflug-salzburg.at
Online-Anmeldung bei http://www.f3b.de

18.1.2010

23.-25.04.2010

D – Kirchheim - Kirchheim Open

C

Michael Seyfang, Hörnlestrasse 16,
D- 73230 Kirchheim/Teck, Tel. +49 7021 487694,
mobil +49 173 3230545,
eMail: kirchheimopen@web.de
Online-Registration http://www.kirchheim-open.de

01.02.2010

10./11.07.2010

NL - Arnhem

C

Wout Heijne, Dr. Schaepmanstraat 31, 6904 BL,

Zevenaar, Nederland, Tel.: +31 316 524730,

eMail: heijnewj@zevena.demon.nl

Online-Anmeldung bei http://www.f3b.de

15.02.2010

15./16.05.2010

D – Neuharden­berg

C

Holger Au, Friedrich-Engels-Str. 15A,

D-15320 Neuhardenberg, Tel.: +49 33476 5270

eMail: Holger.Au@t-online.de

Online-Anmeldung bei http://www.f3b.de

22.02.2010

22./23.05.2010

S - Örebro

C

Pasi Väisänen, Villa Solhems väg 10,

S-70376 Örebro, Sweden

Tel: +46 70 2616168

eMail: pasivaisanen@bredband.net

Online-Anmeldung bei http://www.f3b.de

01.03.2010

29./30.05.2010

SF – Ruotsin­pyhtääIronworkstrophy

C

Erkki Arima, Schaftlarnstrasse 3

82008 Unterhaching

Germany

Tel +491512040553

eMail: erkki.arima@nsn.com

Homepage: http://kotisivu.dnainternet.net/iloviisa

Online-Anmeldung bei http://www.f3b.de

08.03.2010

12./13.06.2010

D – Kassel – Dörnbergpokal

C

Bernd Klose, Theodor Heuss Alle 65, 34225 Baunatal

eMail: berndt@fsv-kassel.de

Online-Anmeldung bei http://www.f3b.de

22.03.2010

19./20.06.2010

D - Dresden - Sonnenwendpokal

C

Reinhard Dylla, Am Geberbach 5a, 01239 Dresden

Tel. mobile +49 170 8657496,

eMail: reinhard.dylla@f3f.de

Online-Anmeldung bei http://www.f3b.de

29.03.2010

26./27.06.2010

CZE Ivancice - 3. International F3B Cup Brno

C

Jan Stonavsky, Jirovcova 60, 62300 Brno, Tschechische Republik

eMail: stone@volny.cz

Tel. mobile +420603834337

Online-Anmeldung bei http://www.f3b.de

05.04.2010

07./08.08.2010

D – Kulmbach

Plassenburg­pokal

C

Helmut Bauer, Fr. Schönauerstr. 32a,

D-95326 Kulmbach,Tel.: +49 9221 908216

e-mail: Kontakt@modellflugvereinigung.de

Online-Anmeldung bei http://www.f3b.de

17.05.2010

28./29.08.2010

D – Sputendorf - Spreepokal

C

Axel Freiberg, Güterfelder Damm 85b,

D - 14532 Stahnsdorf

eMail: axel.freiberg@gmx.de

Homepage: http://www.lsc-condor-berlin.de

Online-Anmeldung bei http://www.f3b.de

07.06.2010

04./05.09.2010

BEL- Anthisnes - 18th Summer Soaring Criterium

C

Denis Duchesne 34, rue Maurice Bawin B-4520 Antheit, Belgien

eMail: ducdenis@voo.be

Online-Anmeldung bei http://www.f3b.de

14.06.2010

18./19.09.2010

D – Lünen -Lippeweidenpokal

C

Peter Hubbertz,

eMail: P.Hubbertz@yahoo.de

Online-Anmeldung bei http://www.f3b.de

28.06.2010

24.-26.09.2010

D – München – Oktoberfest­pokal

C

Ralf Decker, Fastlinger Ring 247, D-85716

Unterschleißheim, eMail: ralf.decker@t-online.de

Online-Anmeldung bei http://www.f3b.de

05.07.2010

C: Contest-Wettbewerbe

Mehr unter http://www.contest-modellsport.de/

Fehlende Wettbewerbe können an Michael Wohlfahrt, Email: tm.f3b@contest-modellsport.de gesendet werden.

Michael Wohlfahrt, Contest-Eurotour-Manager F3B