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F3B: Navigation Letzte Aktualisierung am:
11.10.18
F3B: Jesenik 2007

Jesenik 2007

Martin Ralis gewinnt souverän

Als wir Freitagabend gegen 22.30 Uhr auf dem Flugplatz bei Jesenik in Tschechien ankamen, ahnten wir nur wie das Gelände rund um das Fluggebiet aussieht.

Erst am nächsten Morgen konnten wir die Berge und Wälder aber auch das weitläufige Fluggelände überblicken. Der relativ starke Wind ließ kaum Fragen über die Seilbestückung offen. Der größte Teil der 49 Piloten wählte die Stärke 1,3 bis 1,4 wobei die Tendenz zunehmend zum stärkeren Seil ging.

Der Beginn des Wettbewerbs verzögerte sich auf Grund aufziehenden Regens bis ca. 10 Uhr. Der daraufhin stattfindende Zeitflug war nicht nur wegen des umliegenden Geländes sondern auch wegen des immer noch starken Windes sehr schwierig. Nur wenige Piloten schafften die zehn Minuten.

Auch beim folgenden Streckenflug hatte der Wind nicht nachgelassen. Beim Start meines Radicals platzte auf Grund eines Vorschadens an der Nasenleiste der Flügel, wodurch Durchgang 1 für mich gelaufen war.

Während der folgenden Stunden flaute der Wind mehr und mehr ab, was den anschließenden Speed etwas einfacher machte. Tobias Knoblauch erwischte mit seinem Radical gute Luft und flog diese gekonnt aus, wodurch die Uhr bei 14,5s stehen blieb. Damit hatte er den schnellsten Flug des Wettbewerbs in seiner Tasche.

Die folgenden Strecken- und Zeitflüge waren kaum noch von Überraschungen gespickt.

Der Speed von Runde 3, den ich auf Grund meines ersten Durchgangs beginnen durfte, endete mit meinen ersten 1000 Punkten im Speed überhaupt. Bei einem ersten Start ging die Haube meiner Europhia 2 auf, sodass ich nachstarten musste. Jetzt war die Luft noch besser und mit einer sehr guten Höhe, zu tiefem Einlug und engen Wenden blieb die Uhr bei 16,56s stehen. Allerdings eine glücklicher Tausender, verschlechterten sich doch die Bedingungen mehr und mehr, sodass 18er Zeiten nur noch möglich waren. Nur Jan Stonavsky konnten mit 16,73s noch unter die Grenze von 17s fliegen und holte sich so Platz 3 hinter Peter Hoffmann und Martin Ralis. Diesen drei Piloten und natürlich auch allen anderen herzlichen Glückwunsch. Ein Dank geht an den den Ausrichter und dessen Helfer, die einen sehr guten Wettbewerb organisiert hatten.

Bilder gibt’s übrigens hier

  http://www.f3b-in-dresden.de/html/bilder.html

Thomas Dylla